Die Angriffe
1977 berichteten Hunderte von Bewohnern der Ilha de Colares im brasilianischen Bundesstaat Pará von seltsamen Lichtstrahlen, die Menschen aus Objekten am Himmel trafen. Die Strahlen hinterließen Verbrennungen auf der Haut, Blutarmut und Haarausfall — insgesamt 35+ dokumentierte Opfer, zwei Todesfälle wurden von lokalen Ärzten mit den Vorfällen in Verbindung gebracht.
Die Locals nannten die Objekte „Chupas" — nach ihrer zigarrenförmigen Erscheinung und dem Geräusch, das sie erzeugten.
Operation Saucer
Das brasilianische Militär sandte eine Untersuchungskommission unter Kapitän Uyrangê Hollanda Lima. Die Operation — intern „Operação Prato" genannt — dauerte von September 1977 bis Dezember 1978. Das Team fotografierte und filmte Objekte über 16 Monate lang.
Die Ergebnisse wurden jahrzehntelang geheim gehalten. Hollanda gab kurz vor seinem Tod (1997) Interviews, in denen er beschrieb: Das Team habe Objekte gefilmt, die sich mit Hunderten km/h bewegten und dann stationär standen. Die Strahlen seien real und hätten Personen verletzt.
Deklassifizierung
2004 gab die brasilianische Luftwaffe Teile der Operação-Prato-Akten frei — darunter Fotos und Zeugenaussagen. Es war einer der ersten großen staatlichen UAP-Akt-Releases der Geschichte, Jahre vor PURSUE.

