Space Oddity — Ein YouTube-Phänomen
Kurz vor seiner Rückkehr von der ISS im Mai 2013 veröffentlichte Hadfield ein Musikvideo: Er spielte David Bowies "Space Oddity" auf einer akustischen Gitarre — in der Schwerelosigkeit der ISS, mit atemberaubenden Aufnahmen der Erde. Das Video hat über 50 Millionen Aufrufe und machte Raumfahrt für eine Generation sichtbar und greifbar. David Bowies Erben stimmten nur für eine begrenzte Laufzeit zu; das Video wurde 2013 kurz offline genommen, dann erneut freigegeben.
Der Raumfahrt-Lehrer
Hadfield hat mehrere Bücher geschrieben, darunter "An AstronautPerson die ins All fliegt. USA: Astronaut. Russland: Kosmonaut. China: Taikonaut. Mehr →'s Guide to Life on Earth" (2013) — ein internationaler Bestseller, in dem er Raumfahrt-Denken auf das Alltagsleben überträgt. Er ist bekannt für seine Fähigkeit, komplexe Raumfahrtkonzepte einfach und unterhaltsam zu erklären. Sein YouTube-Kanal hat Millionen Abonnenten.
Drei Missionen, drei Jahrzehnte
Hadfieldss Karriere spannt drei Missionen über 18 Jahre: STS-74 (1995, Andocken an die russische Mir-Station), STS-100 (2001, Installation des Canadarm2 an der ISS) und Expedition 34/35 (2012–2013, ISS-Kommandant). Als erster Kanadier, der das Kommando über die ISS übernahm, ist er ein nationales Symbol in Kanada.
Häufige Fragen
Welches Lied sang Hadfield auf der ISS? +
Hadfield spielte und sang David Bowies "Space Oddity" auf einer akustischen Gitarre in der Schwerelosigkeit der ISS — kurz vor seiner Rückkehr im Mai 2013. Das Video hat über 50 Millionen YouTube-Aufrufe und ist das meistgesehene Astronauten-Video der Geschichte. Bowie selbst kommentierte es als "das schönste Space-Oddity-Cover aller Zeiten."
Was machte Hadfield so weltberühmt? +
Hadfield war der erste Astronaut, der Social Media systematisch nutzte, um den ISS-Alltag zu zeigen: Fotos der Erde, Videos über das Zähneputzen in der Schwerelosigkeit, Musikvideos. Er machte Raumfahrt greifbar für Millionen Menschen, die sonst nie Interesse gezeigt hätten. Das Space-Oddity-Video (2013) war der Kulminationspunkt.
War Hadfield wirklich ISS-Kommandant? +
Ja. Hadfield war Kommandant der Expedition 35 (2013) — der erste Kanadier überhaupt in dieser Rolle. Er leitete eine Besatzung von sechs Astronauten und war für Sicherheit, Wissenschaftsbetrieb und den täglichen Betrieb der Station verantwortlich. Seine Expedition dauerte insgesamt 146 Tage.
Was macht Hadfield nach seiner Astronautenkarriere? +
Hadfield ist Autor, Redner, Dozent und YouTube-Creator. Sein Buch "An Astronaut's Guide to Life on Earth" (2013) war ein internationaler Bestseller. Er unterrichtet an Universitäten, tritt regelmäßig als Keynote-Speaker auf und produziert weiterhin Inhalte über Raumfahrt und Führung.