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ESA

European Space Agency

Die ESA wurde 1975 gegründet und vereint heute 22 europäische Mitgliedsstaaten. Mit einem Jahresbudget von ca. 9 Milliarden Euro ist die ESA die drittgrößte Raumfahrtorganisation der Welt. Europa betreibt den Raumbahnhof in Kourou (Französisch-Guayana) und ist Partner der ISS.

Gegründet30. Mai 1975
HauptsitzParis, Frankreich
GeneraldirektorJosef Aschbacher (Österreich)
Budget 2024ca. 9 Mrd. EUR
Mitgliedsstaaten22 europäische Länder
StartbahnhofKourou, Französisch-Guayana

Fahrzeuge & Raketen

Ariane 6
Europäische Traegerrakete

Nachfolger der Ariane 5. Konfigurierbar (2 oder 4 Booster). 21,6t LEO. Erster Flug 2024. Europas Unabhängigkeit im Weltall.

Details →
Vega-C
Kleinrakete

Für kleine Nutzlasten (< 2t). Günstig und flexibel. Startplatz: Kourou.

ISS Columbus-Modul
Raumstations-Modul

Europas Forschungslabor auf der ISS. 75+ wissenschaftliche Experimente pro Jahr.

Videos

ESA: Ariane 6 Erster Flug (2024)

ESA: Thomas Pesquet — Expedition ISS

ESA: Europa im Weltall (Doku)

Europas Raumfahrt

Europa hat eine reiche Raumfahrttradition: Von Ariane 1 (1979) bis Ariane 6 (2024) hat die ESA Europas unabhängigen Zugang zum Weltraum gesichert. Über 20 europäische Astronauten haben bereits im All gelebt, darunter Deutsche wie Alexander Gerst und Matthias Maurer.

Deutsche Beteiligung

Deutschland ist der größte ESA-Beitragszahler (ca. 22% des Budgets). Die DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) koordiniert die deutschen Raumfahrtaktivitäten und betreibt eigene Forschungsprogramme.

Ariane 6 — Europas neue Rakete

Nach jahrelanger Entwicklung flog Ariane 6 im Juli 2024 erstmals. Ariane 6 soll die Abhängigkeit Europas von SpaceX und anderen US-Unternehmen reduzieren und europäischen Institutionen, Unternehmen und der ESA einen zuverlässigen Zugang zum Orbit sichern.

Quellen & Weiterlesen