Die ISS ist ein Gemeinschaftsprojekt von 15 Nationen, angeführt von NASA (USA) und Roscosmos (Russland) sowie ESA, JAXA und CSA. Der erste Baustein, das russische Zarya-Modul, startete am 20. November 1998. Seitdem wurde die Station in über 40 Bauphasen zusammengesetzt.
Was auf der ISS passiert
Auf der ISS werden täglich Hunderte Experimente durchgeführt: Medizin (wie verändert sich der menschliche Körper im All?), Materialwissenschaft (Kristallzüchtung im Vakuum), Physik (Verhalten von Flüssigkeiten in Schwerelosigkeit) und Ökologie. Viele dieser Erkenntnisse haben direkte Anwendungen auf der Erde.
Deutsche Astronauten auf der ISS
Alexander Gerst flog zweimal zur ISS (2014 und 2018) und war 2018 als erster Deutscher ISS-Kommandant. Matthias Maurer flog 2021/2022 für 177 Tage zur Station. Deutschland ist nach den USA und Russland das Land mit den meisten ISS-Aufenthalten.
Die Zukunft
Die ISS soll bis 2030 in Betrieb bleiben und 2031 kontrolliert im Pazifik verglühen. Als Nachfolger werden private Stationen geplant: Axiom Space Module (ab 2026), Starlab (Sierra Space/Boeing), und das NASA Commercial Low Earth Orbit Destinations Programm.

