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Physik

Hohmann-Transfer

Hohmann-Transferorbit

Der Hohmann-Transfer ist die treibstoffeffizienteste Methode, von einem Kreisorbit in einen anderen zu wechseln. Er erfordert genau zwei Triebwerkszündungen: Der erste Burn beschleunigt das Raumschiff in eine elliptische Transferbahn. Am höchsten Punkt dieser Ellipse (Apoapsis) erfolgt der zweite Burn zum Einschuss in den Zielorbit. Von der LEO in die GEO kostet ein Hohmann-Transfer ~3,9 km/s Delta-V und dauert ~5,3 Stunden. Entwickelt 1925 vom deutschen Ingenieur Walter Hohmann — ohne Computer, nur mit Stift und Papier. Fast alle Satelliten-Transfers und interplanetaren Missionen nutzen das Hohmann-Prinzip.

Kurzdefinition

Hohmann-Transfer: treibstoffeffizientester Weg zwischen zwei Kreisorbits — zwei kurze Triebwerksschüsse genügen, benannt nach Ingenieur Walter Hohmann (1925).

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Häufige Fragen
Warum heißt es Hohmann-Transfer?
Benannt nach dem deutschen Ingenieur Walter Hohmann (1880–1945), der 1925 in seinem Buch "Die Erreichbarkeit der Himmelskörper" diese Methode mathematisch beschrieb — ohne Computer, nur mit Stift und Rechenschieber. Bemerkenswert: Er berechnete auch erstmals realistische Raketenflugbahnen zum Mond und Mars, Jahrzehnte bevor die Raumfahrt begann.
Ist der Hohmann-Transfer immer die effizienteste Route?
Nein — nur zwischen zwei Kreisorbits in derselben Ebene. Für sehr weite Entfernungen (Jupiter, Saturn) ist ein Bi-elliptischer Transfer manchmal effizienter. Für schnelle Missionen (bemannte Marsflüge) werden Delta-V-intensivere, aber kürzere Routen bevorzugt. Gravity Assists (Swing-bys) können den Treibstoffbedarf drastisch reduzieren, verlängern aber die Reisezeit.
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