Der Vorfall
2021 verfolgte eine US Air Force MQ-9-Reaper-Drohne mit Multi-Spectral Targeting System ein Objekt an der Grenze zwischen Jordanien und Syrien. Die Drohne erreichte einen „weapons-quality lock" auf das Objekt — kurz danach vollzog es laut AARO-Beschreibung „abrupte Richtungswechsel, instantane Beschleunigung und intelligente Steuerung". Herkunft, Absicht und Fähigkeiten des Objekts blieben laut AARO „unbekannt". Die Aufnahme wurde am 22. Mai 2026 als DOW-UAP-PR051 veröffentlicht.
Die Gegenanalyse: Kameramodus statt Beschleunigung?
Nach der Veröffentlichung analysierte die Skeptiker-Community um Mick West (Metabunk) das Video im Detail. Ihr Befund: Der scheinbare „Fly-away" fällt zeitlich exakt mit einem Wechsel des Kameramodus zusammen — von RPOINT-Tracking zu RATE-G-Manövermodus, während die Drohne eine Linkskurve flog. Das Objekt „dreht" dadurch aus dem Sichtfeld, statt tatsächlich zu beschleunigen. Als mögliches Objekt wird ein windgetriebener Mylar-Ballon diskutiert — umstritten, aber plausibel.
Offizieller Status
AARO selbst hat den Fall nicht offiziell als aufgeklärt gekennzeichnet — er gilt weiterhin als ungelöst, wird aber von unabhängigen Analysten kontrovers diskutiert. Damit unterscheidet er sich vom Lake-Huron-Fall, den AARO selbst als Ballon einstufte.

