Der Vorfall
Am 16. März 1967 befand sich Captain Robert Salas im unterirdischen Launch Control Center der Oscar Flight — einer Gruppe von 10 Minuteman-I Interkontinentalraketen auf Malmstrom AFB in Montana. Um 8:30 Uhr morgens meldete ein Sicherheitsposten oben: Ein leuchtend rotes Objekt schwebe über dem Sicherheitszaun.
Kurz darauf gingen — eine nach der anderen — alle 10 ICBMs offline. In schneller Folge erschienen rote "No-Go"-Lampen auf dem Panel. Salas konnte nichts tun. Die Raketen ließen sich nicht reaktivieren.
Technische Untersuchung
Die USAF untersuchte den Ausfall. Engineers fanden: Die ICBMs waren durch ein elektromagnetisches Signal deaktiviert worden — genug um die Logik-Schaltkreise zu überschreiben. Kein bekanntes technisches Versagen erklärt den simultanen Ausfall aller 10 Raketen gleichzeitig. Die Physik elektromagnetischer Pulseffekte ist dokumentiert, aber kein bekannter EMP-Emitter hätte 1967 selektiv ICBM-Logik ausschalten können ohne die Basis zu zerstören.
Die offizielle USAF-Erklärung: Ein Fehler in den Steuerungsschaltkreisen. Salas widerspricht bis heute: Die Ereignisse — UAP über dem Zaun + simultaner Ausfall — seien kein Zufall gewesen.
Bedeutung
Der Malmstrom-Fall gilt als eines der bedeutendsten dokumentierten UAP-Ereignisse in der Geschichte, weil er nukleares Material involviert. Robert Hastings dokumentierte ähnliche Vorfälle in seinem Buch „UFOs and Nukes" aus über 20 Nuklearbasen weltweit. Ähnliche Elektronik-Ausfälle wurden auch beim Teheran-Vorfall 1976 dokumentiert.

