Was geschah in Roswell?
Am 8. Juli 1947 veröffentlichte die Roswell Army Air Field (RAAF) eine Pressemitteilung, die die Welt in Aufruhr versetzte: „RAAF erfasst fliegende Untertasse auf Ranch in Roswell-Region." Stunden später ruderte das US-Militär zurück — das gefundene Objekt sei ein Wetterballon.
Rancher Mac Brazel hatte Wrackteile auf seiner Farm entdeckt: metallische Fragmente, die sich bei Druck verformten und sofort wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehrten. Lokaler Geheimdienstoffizier Major Jesse Marcel beschrieb das Material als „nichts, was ich je zuvor gesehen habe."
Project Mogul — die offizielle Erklärung
1994 erklärte die USAF offiziell: Das Objekt war Teil von Project Mogul — einem geheimen Ballonprogramm zur akustischen Überwachung sowjetischer Atomtests. Die Geheimhaltung erkläre die merkwürdige Reaktion des Militärs 1947.
Kritiker weisen darauf hin: Die neu veröffentlichten Akten 2026 enthalten ein FBI-Telegramm aus Dallas, das ein „hexagonales Objekt, das an einem Ballon befestigt war" beschreibt — eine seltsam spezifische Formulierung für einen einfachen Wetterballon.
Was sagen die neuen PURSUE-Akten?
Die PURSUE-Veröffentlichung vom 8. Mai 2026 enthält erstmals vollständig deklassifizierte FBI-Berichte zum Roswell-Vorfall aus dem Zeitraum 1947–1949. Die Akten zeigen: Das FBI-Büro Dallas erhielt mehrere Berichte über vermeintlich gefundene „fliegende Untertassen" und unbekannte Objekte — und leitete sie an Washington weiter. Abschließende Erklärungen fehlen bis heute.

