Der Vorfall
Am 17. November 1986 flog Japan Airlines Frachtflug 1628 über Alaska auf dem Weg von Paris nach Tokio. Kapitän Kenju Terauchi, ein erfahrener Pilot mit 29 Jahren Erfahrung, berichtete zunächst von zwei kleineren Lichtern, die dem Flugzeug vorausflogen — später erschien ein massives Objekt.
Terauchi beschrieb es als doppelt so groß wie zwei Flugzeugträger. Es begleitete die Boeing 747 für insgesamt ca. 50 Minuten. Das bordeigene Radar und USAF-Radar am Boden registrierten beide unbekannte Echos.
FAA-Untersuchung und Konsequenzen
Die FAA führte eine umfangreiche Untersuchung durch. Das Ergebnis: Ein Radar-Kontakt mit unbekanntem Objekt war bestätigt. Die FAA konnte keine Erklärung liefern. Die offiziellen Dokumente wurden 1987 per FOIA freigegeben.
Terauchis Karriere litt unter dem Bericht: Er wurde von internationalen Routenflügen abgezogen — wegen "mental health concerns". Terauchi bestand auf seiner Geschichte bis zu seinem Tod und bestand Psychologentests.
Bedeutung
Der JAL-1628-Fall gilt als einer der am besten dokumentierten Piloten-UAP-Vorfälle. Sowohl Bord- als auch Bodenradar bestätigten Kontakt. Kein Erklärungsversuch war je überzeugend.

