Was ist AARO?
Das All-domain Anomaly Resolution Office (AARO) wurde am 27. Juli 2022 per Gesetz eingerichtet — als Reaktion auf wachsenden Druck aus Kongress und Öffentlichkeit. Es ist die erste offizielle, dauerhaft institutionalisierte UAP-Behörde des US-Verteidigungsministeriums.
AARO hat das Mandat, UAP-Sichtungen aus Luft, See, Land, Weltraum und Cyberspace zu sammeln, zu analysieren und dem Kongress zu berichten. Gleichzeitig soll es eine sichere Meldemöglichkeit für Regierungsmitarbeiter schaffen, die über UAP-Programme berichten wollen.
Die Datenbank
Bis Ende 2023 hatte AARO über 400 UAP-Vorfälle in seiner Datenbank erfasst. Davon konnte eine kleine Minderheit als bekannte Objekte (Ballons, Drohnen, Naturphänomene) identifiziert werden. Die Mehrheit blieb ungeklärt.
Whistleblower-Kritik
Ex-Geheimdienstoffizier David Grusch und andere Whistleblower kritisierten AARO öffentlich: Das Büro habe keinen Zugang zu den wirklich geheimen UAP-Programmen. AAAROs erster Direktor Dr. Sean Kirkpatrick trat Ende 2023 zurück — mit dem Statement, die Enthüllungen von Grusch enthielten keine Substanz.
Die PURSUE-Veröffentlichung 2026 wurde teilweise als Reaktion auf die AARO-Kritik initiiert — um mehr Transparenz herzustellen.

